Zurück nach Eden

Heute geht es um den Garten Eden und das was Rabbi Yeshua Ben Maria aus Nazareth sagte.

Doch erst einmal zu Eden, was finden wir denn in Genesis speziell zu Eden?

„8.Und es pflanzte der Ewige, HaShem, einen Garten in Eden nach Morgen hin, und tat dahin den Menschen, den er gebildet. 9.Und es ließ hervorsprießen der Ewige, HaShem, aus dem Erdboden alle Bäume, lieblich zum Ansehen und gut zum Essen; und den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.“

„15.Und es nahm der Ewige, HaShem, den Menschen, und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bauen und zu warten.“

(Genesis 2)

„22.Und es sprach der Ewige, HaShem: Siehe, der Mensch ist worden, wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses; und nun, dass er nicht strecke seine Hand und nehme auch vom Baum des Lebens und esse und lebe auf ewig! 23.Da schickte ihn weg der Ewige, HaShem, aus dem Garten Eden, den Boden zu bauen, davon er genommen worden.“

(Genesis 3)

Es ist nicht viel, aber etwas. Da wir uns nun die Stellen vom Garten Eden noch einmal angeschaut haben, kommen wir nun zum eigentlichen Thema.

 

Zurück nach Eden.

Geht das überhaupt? Ja, allerdings auf eine andere Art wie Ihr es euch vielleicht vorstellen mögt. Denn die Torah spricht in erster Linie nicht von unser physischen Existenzebene, sondern von spirituellen Ebene und unserer Beziehung dazu. Sofern du Christlich bist, wirst du jetzt wahrscheinlich erst einmal große Augen machen.

Doch schauen wir uns erst einmal an, was Jesus denn zum Paradies, Königreich Gottes sagte.

„Das Reich Gottes ist mitten unter euch“ (Lukas 17,21)

2.Jesus rief ein Kind zu sich und stellte das mitten unter sie 3und sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. 4.Wer nun sich selbst erniedrigt wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich.… (Matth. 18.2-4)

Yeshua sprach öfter vom Reich Gottes. Im Thomas Evangelium, welches nicht in den Kanon aufgenommen wurde, weil es nur aus Sprüchen Jesu besteht, aber keine fortlaufende Geschichte ist, finden wir sogar „Das Königreich Gottes ist inwendig in euch. „Zu Nikodemus sagte er, dass das Himmelreich bereits da ist, er es nur nicht sehen kann, da er vorher im Geiste neugeboren werden muss.“ Was will Yeshua uns mit diesen Dingen sagen?

In dem Gebet das er seinen Jüngern beibrachte, sagte er: „Dein Reich komme“.

Wie kann man das alles zusammen verstehen?

Wie ist das gemeint das Königreich Gottes, das Paradies ist bereits unter uns?

 

Wir haben Eden letztlich nie wirklich verlassen. Doch wir hatten vergessen das wir bereits dort sind. Doch was ist die Folge dessen, dass man vergisst, dass man sich immer noch in Eden befindet?

Man beginnt sich auch dementsprechend zu verhalten. Das Leben gestaltet sich hart und oft erbarmungslos. Und so beginnt der Mensch auch mit der Welt umzugehen. Besonders mit der Natur um ihn herum.

Darum müssen wir uns wieder erinnern das wir immer noch im Garten sind. Wir müssen wieder wie die Kinder werden, lernen über die Schönheit und die Wunder der Natur zu staunen und diese wertschätzen, wie es Adam und Chawah bereits taten, als sie noch im Garten waren. Wenn wir diese Wunder wieder sehen, wieder staunen und uns beginnen wieder liebevoll gegenseitig zu behandeln und für einander da zu sein, ohne Zwang, Scham oder Gegenleistungen zu erwarten, uns nicht mehr sorgen und vieles mehr, dann werden wir wahrlich im Geiste neugeboren werden und das Reich Gottes wird sich für uns durch unseren Schleier des Vergessens hindurch bewegen und wir werden es wieder erblicken.

Dann werden wir wieder in Eden sein, weil wir wieder wissen werden, dass wir in Eden sind.

 

Amen. Shalom und einen schönen Tag euch!

Kommentar verfassen