Die Bedeutung der Zahl 40 in der Bibel und deine persönliche Arche

Wenn man die Bibel liest, stößt man immer wieder auf die Zahl 40.

40 Tage der Flut, 40 Jahre Wanderung durch die Wüste nach dem Exil aus Mizraim (Ägypten), Gedeon brachte 40 Jahre Frieden, David war 40 Jahre König, Schlomo war 40 Jahre König, Yeshua (Jesus) war 40 Tage in der Wüste. (Ich führe ein Beispiel aus dem Neuen Testament mit auf, weil es symbolisch mit passt und daher für den persönlichen Entwicklungs- und Glaubensweg relevant ist.)

Das erste Mal auf die Zahl 40 stoßen wir bei Noach, der Flut und seiner Arche. Das es in der Torah um Dich als Person geht, habe Ich bereits im letzten Beitrag erläutert. Darum das es hier also nicht um eine Person geht, die eine Arche baute, brauche Ich daher nicht mehr eingehen.

Wenn wir uns auf unserem spirituellen Weg befinden, unserem persönlichen Weg des Glaubens, mit dem Ziel uns weiter zu entwickeln und dem Schöpfer näher zu kommen, um letztlich wie der Schöpfer zu werden, stoßen wir immer wieder auf Hindernisse. Innere Hindernisse. Denn unser Ego will uns von diesem Weg abbringen. Es versucht uns dieses auszureden, uns dazu verführen, vom Weg abzukommen (vielleicht kommt dir das ja bereits bekannt vor). Es versucht uns mit Fragen davon abzubringen:

Was soll das denn alles?

Das bringt dir doch eh nix!

Mach doch was Richtiges!

Denk viel lieber nur an dich, denn sonst tut das ohnehin niemand!

Wer glaubst du denn zu sein?

Wozu brauchst du das denn?

Vielleicht kommen dir diese Fragen bekannt vor, vielleicht hast du auch noch andere, welche dir im Laufe deines Weges begegnet sind.

Wenn du dem Ego widerstehst und fest im Glauben an den Schöpfer bist, dass sie dir beisteht und dich auf deinem Weg begleitet, wird das Ego widerspenstiger. Es wird lauter.

Wer ist denn dieser Schöpfer überhaupt?

Was soll das denn bringen?

Das Wort für Wer? im hebräischen ist Mi? und das Wort für Was? ist Ma?. Wenn man die beiden Wörter verbindet, erhalten wir Maim was Wasser bedeutet. Bricht also viel von Ma und Mi zu Maim über einen herein, ist das eine Flut. Eine Flut in der man schnell untergeht, wenn man keine sichere Arche hat. Noach, das ist ein Punkt in deinem Herzen. Ein kleiner Punkt, der dich immer wieder an deine spirituelle Natur erinnern wird und dich zu Personen, Ereignissen und anderen Dingen stoßen wird, um zu versuchen dich daran zu erinnern. Dieser Punkt ist der Gerechte. Der Teil der den Schöpfer nicht vergessen hat, umgeben von Egoistischen Verlangen, denen wir täglich begegnen.

Wenn also konsequent beginnst deinen Weg zu gehen, den Schöpfer nicht vergisst, wird eine Flut kommen und du brauchst eine Arche für deinen inneren Noach, damit dieser nicht in der Flut untergeht. Diese Flut ist im übrigen auch Reinigend, darauf kommen wir noch zu sprechen.

Woraus besteht deine Arche?

Du baust dir deine Arche, mit Literatur die dich weiter bringt, mit dem Widerstehen des Ego’s und ganz besonders mit Menschen und einer Umgebung die dir dabei helfen nicht unterzugehen. Menschen die dich ermutigen, dir Gesellschaft leisten und mit denen du darüber sprechen kannst.

Kommen wir nun endlich zur Zahl 40. 40 ist der Zahlenwert des hebräischen Buchstabens ם Mem. Mem stellt einen geschlossenen Raum dar. Genauso wie es die Arche  Noachs ist. Mem besteht aus 2 Dalet ד . Eins das auf dem Kopf steht und das andere ist senkrecht. Dalet kommt von dem hebräischen Wort Delet, was Tür bedeutet. Wenn also die Zeit da ist und die Flut kommt, wird sich, wenn du eine Arche gebaut hast, die Tür öffnen.

Wenn du es nun schaffst 40 Tage nicht auf dein Ego zu hören mit Hilfe der Literatur, Ruhe, Menschen die dich unterstützen und einer unterstützenden Umgebung, wirst du mit deiner Arche auf dem Wasser schwimmen, statt darin unterzugehen. Wenn die Flut endet, werden sie sich für sich in einer neuen Welt befinden. Die zerstörerische Kraft der Flut, wurde so reinigend für sie, und das Verlangen mit dem Namen Noach in ihnen, dass nach dem Schöpfer strebt wird überleben.

Zum Schluss ziehen wir noch die Parallele zum Exodus und den 40 Tagen Yeshuas in der Wüste. Mosche zog mit seinem Volk, weil diese sich egoistischen Verlangen hingab und durch diese verdorben wurde, 40 Jahre durch die Wüste, bis ein jeder davon an Altersschwäche gestorben war bevor sie das gelobte Land erreichen durften. Das Volk, dass sind die Eigenschaften in ihnen. Die guten als auch die verdorbenen welche aus der Sklaverei des Pharaos(Ego’s) befreit wurden.

Yeshua zog 40 Tage durch die Wüste um dem Schöpfer Nahezukommen, wie der Schöpfer zu werden und um mit ihm geistig Eins zu werden. Wir sind ohnehin untrennbar mit dem Schöpfer verbunden, doch wirklich Eins sind wir erst, wenn wir uns zutiefst dessen bewusst sind und wir dieses in unserem Leben realisiert haben. Während dieser Tage wird er von Satan (seinem Ego) konfrontiert, welcher versucht ihn von seinem Weg, durch Fragen und Versuchungen abzubringen. Yeshua widersteht, den Versuchungen des Ego’s und geht erfolgreich aus seiner Herausforderung hervor und erreicht sein Ziel. Die Arche Yeshua’s war seine Kenntnis der Schrift, sein Glaube und sein Vertrauen auf den Schöpfer.

Der Film The Last Days in the Desert bringt das gut zur Geltung. Halten sie sich vor Augen. Diese Geschichte handelt von ihnen! Wenn sie dieses beachten, werden sich dir die wirklichen Bedeutungen der Inhalte offenbaren!

Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg!

Shalom und bis zum Nächsten Mal!

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